💪 Bodyrebuilding – Teil 1

Warum Bodybuilding heilen kann

📅 Januar 2026 · Bodyrebuilding-Serie

Bodybuilding kann den Körper heilen, wenn man es richtig angeht. Kein Stretching hilft gegen Verspannungen so sehr wie eine Runde, in der man die Muskeln bewusst durchpumpt.

Seit über 10 Jahren merke ich eine Dysbalance in der Schulter und bin seitdem konstant auf der Suche nach einem heiligen Mittel, das mich davon befreien kann. Auf diesem Weg habe ich einige Taktiken und Übungen ausprobiert und komme immer wieder zu derselben Erkenntnis: dass das Krafttraining im klassischen Sinne das Beste für den Körper ist – egal ob man einfach nur stärker werden, besser aussehen oder den Körper nach einer Verletzung „wiederaufbauen“ möchte. Bodybuilding heilt.

Video zum Training

Dabei ist es wichtig zu erwähnen, dass Bodyrebuilding – so nenne ich das ab jetzt – sich deutlich vom „normalen“ Bodybuilding unterscheidet. Und zwar in der Übungsauswahl, der Ausführung der Übungen sowie der Intensität. Dazu gehören unter anderem das bewegte Gewicht, die Geschwindigkeit der Ausführung und die Pausen zwischen den Sätzen.

In meinem Fall sitzt die rechte Schulter deutlich tiefer als die linke und tendiert grundsätzlich dazu, mehr Gewicht zu ziehen bzw. zu drücken. Auf lange Sicht führt das zu Schmerzen und Asymmetrien. Das ist einerseits genetisch bedingt (Skoliose), andererseits aber auch eine ganz banale Fehlbelastung aus früheren Trainingsjahren, da ich es nicht wahrgenommen habe und insgesamt zu viel und zu intensiv trainiert habe.

Die Regeln des Bodyrebuildings

  1. Kontrollierte Ausführung. Abrupte und schnelle Bewegungen – vor allem in der Abbremsphase (z. B. beim Bizepscurl im unteren Bereich) – sind ein großes Risiko.
  2. Limitierte Range of Motion in den Aufwärmsätzen sowie bei bestehenden Schmerzen.
  3. Zeit und Konstanz. Mindestens drei Einheiten pro Woche. Eine realistische „Heilung“ dauert etwa ein Jahr.
  4. Kleine Muskeln, große Wirkung. Nackentraining oder das Stärken der Handgelenke können wahre Wunder bewirken.
  5. Training dokumentieren. Im Spiegel beobachten und auf Kamera aufnehmen – nur so vermeidet man, dieselben Fehler zweimal zu machen.
  6. Außerhalb des Gyms mitdenken. Schlafposition und Bewegungen im Alltag bewusst wahrnehmen und anpassen.
  7. Nicht nur im Gym arbeiten. Auch zu Hause in Ruhe trainieren – dort hört man oft besser auf den eigenen Körper.

Viel Spaß und danke fürs Durchlesen. Ich hoffe, es bringt dir auch etwas 🙂

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